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    7.–18.08.2018

    Vivian Greven
    Eröffnung 28.09.2018
    18–21 Uhr

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    Neil Gall
    Eröffnung 28.09.2018
    18–21 Uhr

Künstler

Alice Neel in der Kunsthalle Emden / Drents Museum Assen

The American Dream - Amerikanischer Realismus 1965 - 2017
19.11.2017 - 27.05.2018
Kunsthalle Emden / Drents Museum Assen

Ein Traum geht in Erfüllung: Das Drents Museum und die Kunsthalle Emden holen namhafte amerikanische Künstler nach Europa! Die grenzüberschreitende Doppelausstellung widmet sich dem Amerikanischen Realismus von 1945 bis zur Gegenwart. Anhand der Themen Figuren, Stadtleben, Landschaft, Genre und Stilleben bieten das Drents Museum und die Kunsthalle Emden einen faszinierenden Einblick in den 'American way of life'. Damit ist die Ausstellung mehr als nur ein kunsthistorischer Überblick. Die Werke, die aus großen amerikanischen Museen, Firmensammlungen und Privatsammlungen stammen, nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Kultur und die Geschichte der USA in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Das Drents Museum in Assen legt bei dieser Doppelausstellung den Fokus auf die Zeit von 1945 bis 1965. Nach dem Zeiten Weltkrieg lag Europa in Trümmern. Amerika dagegen galt als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, und der American Dream war das große Ideal. Wer nur hart genug arbeite, könne alles erreichen: eine Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär, the sky is the limit! Eine vielversprechende Devise, doch in Wirklichkeit waren Erfolg und Reichtum längst nicht jedem beschieden.

Die Kunsthalle Emden setzt die Doppelausstellung dort fort, wo der erste Teil im Drents Museum endet, und präsentiert die Kunst aus der Zeit Zeit 1965-2017. Die “American Flags” von Jasper Johns hatten 1957 einen Bruch mit den gängigen Darstellungskonventionen markiert. Nun richten die Künstler der Pop Art wie beispielsweise Andy Warhol den Blick auf Objekte des alltäglichen Lebens, der Werbung und des Konsums. Der Fotorealismus entwickelt sich ab der Mitte der 1960er Jahre im Werk u.a. von Malcolm Morley und Chuck Close. Typisch ist ihre handwerkliche Perfektion, unter anderem bei Charles Bell, Ralph Goings, Robert Bechtle, Audrey Flack und Richard Estes. Als Gegenbewegung dazu orientieren sich die Maler des heute noch in den USA weit verbreiteten Klassischen Realismus ab den 1970er Jahren an der Kunst der Renaissance, des Barock oder des 19. Jahrhunderts.

https://drentsmuseum.slgnt.eu/optiext/optiextension.dll?id=SdQogeww9IG%2...