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Erich Reusch & Uwe Fleckner - Besuch am Bendlerblock - 19.10.13

Samstag 19. Oktober um 15.00 Uhr
Treffpunkt: Aurel Scheibler, Schöneberger Ufer 71, Berlin-Tiergarten

1953 kreierte Richard Scheibe für die Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendlerblock die Bronzefigur eines jungen Mannes mit gebundenen Händen. Ende der 1970er Jahre wurde Erich Reusch mit der Neugestaltung des Ehrenmales beauftragt. Er schuf eine horizontale Bodenarbeit, die an seine lebenslange Auseinandersetzung mit dem Wesen des Raumes anschließt.

Am Samstag, den 19. Oktober um 15 Uhr laden wir Sie herzlich in der Galerie ein zu einem Gespräch zwischen Erich Reusch und Uwe Fleckner über die Bedeutung des Bendlerblock-Ehrenmales mit anschließendem Besuch am Bendlerblock (fünf Laufminuten entfernt). Erich Reusch wird bei dieser Gelegenheit auch seine Einzelausstellung “Im Prinzip der Ersten Abteilung”, die neue und historische Arbeiten zeigt, beleuchten.

Samstag, 19.10.2013, 15.00 Uhr
Aurel Scheibler, Schöneberger Ufer 71, Berlin-Tiergarten

Wir danken der Gedenkstätte Deutscher Widerstand für die freundlichen Unterstützung.

Uwe Fleckner (geb. 1961) hat Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik in Bochum und Hamburg studiert und 1991 mit einer Arbeit über die Bildnisse von Jean-Auguste-Dominique Ingres promoviert. 1997-2002: Stellvertretender Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris; 2002-2004: Vertretungsprofessur an der Freien Universität Berlin; 2003: Gründer der Forschungsstelle „Entartete Kunst” am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität; seit 2004: Professor für Kunstgeschichte an der Universität Hamburg und Leiter des Warburg-Hauses.

Erich Reusch (geb. 1925) studierte Bildhauerei und Architektur an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Ab 1953 arbeitete er als Architekt, bis er sich Mitte der 1960er Jahre vollständig der Kunst widmete. 1975 wurde er zum Professor an der Kunstakademie Düsseldorf ernannt und auf den eigens für ihn geschaffenen Lehrstuhl „Integration Bildende Kunst und Architektur" berufen. Mit einer großen Bodenplastik war Reusch 1977 an der documenta 6 in Kassel beteiligt. Im Jahr 1990 wurde er emeritiert und 2010 zum Ehrenmitglied der Kunstakademie Düsseldorf ernannt. Reusch lebt und arbeitet in Neuenrade.